10. Spieltag HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden vs. TSV Groß Grönau 25:24 (8:9)

Der Spielplangott liebt Kontinuität. Wie in der vergangenen Saison durften wir gestern zum Abschluss der Hinrunde den TSV Groß Grönau in Lentföhrden begrüßen. Unsere Bilanz mit dem TSV vom letzten Jahr ist ausgeglichen. Während wir uns im Hinspiel zu Hause durchsetzen konnten, verhagelte uns Groß Grönau im letzten Spiel der Saison die Feierlaune und schob sich mit einem Sieg in der Tabelle doch noch an uns vorbei. In schmerzlicher Erinnerung ist dieses Spiel außerdem, weil sich dort Effen schwer an der Schulter verletzte und der Mannschaft seitdem fehlt. Sehr doll sogar, wie der bisherige Saisonverlauf zeigt.

Mit lediglich 4 Punkten auf der Habenseite standen wir vor der Partie mächtig unter Druck. Siegen war Pflicht, wenn wir auch noch nächste Saison in der Regionsliga spielen wollen. Glücklicherweise konnten wir endlich mal wieder auf einen gut besetzten Kader zurückgreifen. Mit Ausnahme der Verletzten Malte R. und Pascal (beide Schulter), Henne (Knie) sowie Pit (Arbeit) waren alle Spieler an Bord.

Wir starteten mit einer 5:1-Abwehr mit Jesko auf der Spitze um Groß Grönau die Passwege im Rückraum zu erschweren. Das klappte auch ganz gut, die Abwehr stand stabil und was aufs Tor kam, konnte Marco größtenteils entschärfen. Im Angriff spielten wir unsere Spielzüge leider ohne den notwendigen Druck. Außerdem stellte auch der Gegner eine ganz ordentliche Abwehr und wenn wir mal frei zum Wurf kamen, waren auch etliche Fahrkarten dabei. So entwickelte sich eine umkämpfte und torarme erste Hälfte, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Groß Grönau ging mit einer Führung von 9:8 in die Pause.

In der zweiten Hälfte stellten wir auf eine 6:0-Deckung um, weil die Außen des Gegners zu oft erfolgreich zum Wurf gekommen waren. Und eine weitere Sache wollten wir unbedingt anders machen, als in den Spielen zuvor. Wir wollten uns keine Schwächephase nach der Pause erlauben. Guter Vorsatz, aber nicht einmal drei Minuten nach Wiederanpfiff hatte unser Gegner drei Mal genetzt und wir lagen 8:12 hinten. Doch dann berappelten wir uns. Ausgehend von einer ausgezeichneten Abwehrarbeit und angeführt von einem bärenstarken Michi, der sich im Angriff ein ums andere Mal durchtankte, konnten wir den Rückstand schnell aufholen und in eine Führung drehen. In der 49. Minute lagen wir mit 21:18 vorne. Dennoch blieb es bis zum Abpfiff spannend, weil wir es versäumten, vorzeitig einen Deckel draufzumachen. Groß Grönau kam bis auf ein Tor heran und nach einer Manndeckung in den letzten Sekunden sogar noch einmal in Ballbesitz. Aber den letzten Wurf auf unser Tor konnte Benny parieren. Am Ende ein unnötig enges Höschen, aber Hauptsache gewonnen. Endstand 25:24.

Mit nun 6 Punkten grüßen wir zwar immer noch vom Tabellenende, aber die Relegation oder sogar der direkte Ligaverbleib sind noch lange nicht außerhalb unserer Reichweite. Dafür müssten wir eigentlich schon am kommenden Samstag beim TUS Lübeck II nachlegen. Leider zeichnet sich jetzt schon ab, dass unser Kader dort wieder dünner besetzt sein wird. Aber Rumheulen hilft nix, da müssen wir diese Saison durch!

Nächstes Wochenende sind wir gleich doppelt im Einsatz: Wem die Auswärtsfahrt am Samstagabend nach Lübeck zu weit ist, kann uns am kommenden Sonntag in Fahrenkrug anfeuern. Wir stehen wie im letzten Jahr im Final Four um den Kreispokal. Dort möchten wir gerne unseren Titel verteidigen. Unser Gegner im 1. Halbfinale um 11 Uhr ist die HSG Kalkberg 06. Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Tore: Jesko 8/1, Michi 4/1, Alex 3, Lukas 3, Flo 2, Paddy 2, Malte P. 1, Steven 1, Ole 1

6. Spieltag: HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden vs. SV Wahlstedt 23:23 (13:11)

Am vergangenen Sonntag kam es Lentföhrden zum zweiten Kreisduell in dieser Saison, diesmal gegen den SV Wahlstedt Handball 1. Herren. Nach vier Pleiten in Folge – davon zwei besonders ärgerlichen Niederlagen gegen Aufsteiger in eigener Halle – wollten wir in unserem Wohnzimmer unbedingt wieder einmal punkten.

Eine gewisse Anspannung war in der Mannschaft zu spüren, aber auch der unbedingte Wille sich besser zu präsentieren, als in den vergangenen Heimspielen. Trotz der Abwesenheit von Benny, Jesko, Mark, Pit und Paddy konnten wir auf einen relativ breiten Kader zurückgreifen. Auf der Kreisposition konnten wir die Ausfälle von Pit und Mark durch unseren Edeljoker Alex kompensieren. Konzentriert und entschlossen gingen wir in die Partie.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives, aber faires Spiel bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Unsere zuletzt immer wieder löchrige Abwehr stand an diesem Tag sehr gut, so dass unser Gegner nur selten zu leichten Toren kam. Auch Marco im Tor erwischte einen Sahnetag und konnte etliche Bälle entschärfen. Angeführt von Michi auf der Mitte konnten wir uns im Angriff viele gute Wurfpositionen erspielen, scheiterten aber auch etliche Male am gewohnt starken Keeper der Wahlstedter. Mit Lukas haben wir für diese Fälle aber ja noch die „Wurfgewalt in Menschengestalt“ im Rückraum, der gerade in Halbzeit Nr. 1 wieder einmal aus jeder Lage einnetzte. Auch nach ein paar Wechseln zur Mitte der Halbzeit kam kein Bruch in unser Spiel. Beim Stand von 10:8 gingen wir erstmals mit zwei Toren in Führung. Den letzten Angriff schloss Malte P. erfolgreich zum 13:11 Halbzeitstand ab.

Wir gingen unverändert in die zweite Halbzeit. Wahlstedt deckte nun mit einer 5:1-Formation etwas offensiver. Dadurch wurde es für unseren Rückraum schwieriger Tore zu werfen, aber unsere Außen konnten wir so immer öfter in gute Wurfpositionen bringen. Einziges Problem: von außen war der Wahlstedter Torwart an diesem Tag nicht zu überwinden. Von rechts außen gar nicht und auch von links außen konnte Pascal die Murmel in Halbzeit 2 nicht mehr im Tor unterbringen. Diese Abschlussschwäche gepaart mit einem wieder einmal nicht zu erklärenden Einbruch nutzte Wahlstedt, um unsere 14:12 Führung in einen 16:20 Rückstand zu drehen. Der Spielverlauf glich einer exakten Kopie unserer letzten beiden Heimniederlagen – mit dem Unterschied, dass wir am heutigen Tag nicht aufsteckten, sondern uns über eine starke Abwehr- und Torwartleistung zurück ins Spiel kämpften.

Zehn Minuten vor Abpfiff lagen wir mit 17:22 zurück. Durch drei Tore in Folge konnten wir dreieinhalb Minuten vor dem Ende noch einmal auf 20:22 verkürzen, ehe der Wahlstedter Rückraum mit einem wuchtigen Geschoss zum 20:23 den vermeintlichen Deckel draufmachte. Nach dem 21:23 Anschlusstreffer von Pascal deckten wir offensiv und nachdem Marco einen weiteren Ball parieren konnte kamen wir durch Ole 50 Sekunden vor Abpfiff noch einmal auf 22:23 heran. Wahlstedt gelang es nicht, die Zeit runterzuspielen und nach einer weiteren Parade von Marco kamen wir acht Sekunden vor dem Ende nochmals in Ballbesitz. Timo legte sofort die Timeoutkarte und wir besprachen den letzten Spielzug. Die Wahlstedter spekulierten auf einen Abschluss von Lukas, was dazu führte, dass Pascal auf links außen komplett blank stand. Nach einer Berührung im Sprung gab es zeitgleich mit der Schlusssirene Siebenmeter für uns. Nachdem Luki mit seinem letzten Strafwurf gescheitert war, nahm Michi sein Herz und den Ball in die Hand und verwandelte eiskalt in den linken Winkel. Endstand 23:23. Der Rest war Riesenjubel.

Mit diesem Comeback hatte wohl keiner mehr gerechnet. Der Punkt ist verdient, weil wir weiter gekämpft und uns am Ende dafür belohnt haben. Dennoch bleibt die Erkenntnis, dass wir in unseren Schwächephasen einfach zu viele Gegentore kassieren und damit Spiele leichtfertig aus der Hand geben. Wenn es nicht läuft, müssen wir in Zukunft kühleren Kopf bewahren und weiter Handball spielen.

Unsere nächste Aufgabe erwartet uns erst in zwei Wochen auswärts im Kreispokalviertelfinale gegen Ellerau 2. Das Auswärtsspiel am kommenden Wochenende gegen ATSV Stockelsdorf 2. Herren wird aufgrund von vielen Absagen in unserer Mannschaft auf unsere Bitte hin verlegt. Neuer Termin wird wahrscheinlich der 27. Februar 2018 sein. Wir bedanken uns auf diesem Wege herzlich für das Entgegenkommen der Stockelsdorfer! 👏

Tore: Lukas 8/2, Pascal 5, Malte P. 3, Michi 3/1, Ole 2, Flo 1, Alex 1

5. Spieltag: HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden vs. MTV Lübeck 2 30:35 (16:15)

Schlecht gespielt – verdient verloren. So lässt sich unser gestriges Spiel gegen den Regionsliga-Aufsteiger MTV Lübeck 2. Herren Handball zusammenfassen.

Nach den drei Wochen Pause aufgrund der Herbstferien, hatten wir uns den Wiedereinstieg in den Spielbetrieb ganz anders vorgestellt. Und die Rahmenbedingungen waren auch eigentlich gar nicht so schlecht. Mit 13 Leuten waren wir nominell ganz gut besetzt. Uns fehlten lediglich Benny im Tor sowie Pit und Paddy. Dafür ist Jesko ab sofort wieder am Start (welcome back! ). Leider war das mehr oder weniger die einzig gute Nachricht an diesem Tag.

Wer eine Langfassung des Spielberichts haben möchte, muss ein wenig runterscrollen. Das gestrige Spiel nahm fast exakt denselben Verlauf wie die Partie einige Wochen zuvor gegen Glinde/Reinbek 2. Die erste Halbzeit war ausgeglichen mit deutlichen Schwächen unsererseits in der Abwehr. Normalform erreichte an diesem Tag leider nur Lukas, der vorne das ein ums andere Mal seine Wurfgewalt unter Beweis stellen konnte. In die Halbzeit gingen wir mit einer Führung von 16:15, weil Flo nach Ablauf der Zeit noch sehenswert einen direkten Freiwurf im Kasten des Gegners unterbringen konnte.

In der zweiten Halbzeit stellten wir dann allerdings das Handball spielen komplett ein. Das Spiel kippte zwischen der 35. und 40. Minute, in der die Lübecker 5 Tore in Folge erzielten und so von 19:19 auf 24:19 davonzogen. Unserseits wurden Abschlüsse entweder überhastet genommen oder wir vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Damit luden wir die Lübecker zu vielen Tempogegenstößen und leichten Toren ein. Von diesem Rückstand erholten wir uns nicht mehr. Lübeck konnte seinen Vorsprung sogar zeitweise über 31:24 und 33:26 noch auf 7 Tore ausbauen. Endstand 35:30 für den MTV.

Wir gratulieren dem MTV Lübeck zum verdienten Sieg, der an diesem Tag die klar bessere Mannschaft war. Dass wir derzeit sogar zu Hause so deutliche Niederlagen kassieren, sollte uns allen zu denken geben, denn eigentlich haben wir genug gute Handballer in unseren Reihen. Wir müssen aber festhalten, dass wir in dieser Saison unsere Leistung bisher nicht auf die Platte bekommen – jeder Einzelne nicht und schon gar nicht als Mannschaft. Vor uns steht im Training eine Menge Arbeit, damit wir diese Negativserie unterbrechen. Nach drei Niederlagen in Folge stehen wir mit 3:7 Punkten aktuell in der Tabelle unten drin. Um da wieder rauskommen, müssen wir als Mannschaft zusammenrücken und jeder von uns muss wieder mehr investieren. Denn ohne Anstrengung wird das nicht gehen. Dafür ist diese Liga einfach zu stark.

Tore: Lukas 11/2, Ole 4, Pascal 3, Jesko 3/1, Malte R. 3, Malte P. 2, Flo 2, Mark 1, Michi 1

3. Spieltag: HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden vs. SG Glinde/Reinbek 2 29:32 (15:14)

Liebe Fans und Freunde,

am gestrigen Sonntag hatten wir die SG Glinde/Reinbek – 2. Herren zu Gast in Lentföhrden. Die Truppe ist als Aufsteiger gut in der Regionsliga angekommen und ließ gleich am ersten Spieltag aufhorchen, als sie 2 Punkte beim Landesligaabsteiger Schwarzenbek mitnahmen. Wir waren also vorgewarnt.

An diesem Wochenende mussten wir ein paar Ausfälle kompensieren. Im Rückraum fehlten uns Malte R. und Uecki sowie unsere beiden etatmäßigen Kreisläufer Mark und Pit. Dafür konnten wir kurzfristig Alex als Ersatz gewinnen, der zwar eigentlich am Ende der letzten Saison wohnortbedingt aufgehört hat, aber im Ernstfall noch zur Verfügung steht – und außerdem ganz glücklich ist, dass er sich durch dieses Spiel für die Saisonabschlussfahrt nach Dänemark qualifiziert hat.

Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Glinde/Reinbek legte vor und wir zogen jeweils nach. Gegen die 5:1-Abwehr unseres Gegners konnten wir ein ums andere Mal unsere Außen in gute Wurfpositionen bringen. Besonders Pascal war am heutigen Tag gut aufgelegt und kam am Ende auf 8 Treffer. Auf der Gegenseite kassierten wir leider zu viele Tore über unseren Mittelblock, weil wir nicht schnell genug verschoben und Glinde gut auf die Nahtstellen Druck machte und den Ball laufen ließ. So lieferten wir uns bis zum Halbzeitpfiff einen offenen Schlagabtausch bei dem Flo mit dem Pausenpfiff die Führung zum 15:14 erzielte.

In die zweite Halbzeit gingen wir in dem Bewusstsein, dass wir uns gegen diesen Gegner heute keine Schwächephase würden erlauben dürfen, denn Glinde machte kaum Fehler – und daran änderte sich leider auch in den zweiten 30 Minuten nichts. Während wir im Angriff gute Chancen ungenutzt ließen, spielte der Aufsteiger seinen Stiefel runter und bewies dabei seine Flexibilität. Während in der ersten Hälfte noch der Rückraum genetzt hatte, spielte Glinde nun wiederholt ihren Rechtsaußen frei. Unabhängig davon, dass wir das hätten besser verteidigen müssen, bekam unser Torhütergespann an diesem Tag auch keine Hand an den Ball. Und so drehte Glinde Mitte der zweiten Hälfte unsere 20:18 Führung in ein 20:22. Obwohl noch genug Zeit auf der Uhr war, konnten wir an diesem Tag den Schalter nicht noch einmal umlegen, weil wir weiterhin am gut aufgelegten Gästekeeper scheiterten und uns nun auch mehr und mehr technische Fehler unterliefen. Nach den Zwischenständen von 23:28 und 25:30 konnten wir durch eine Manndeckung in den letzten Minuten noch einmal auf den Endstand von 29:32 verkürzen.

Die Ursachen für die Niederlage sind relativ klar: schlechte Chancenverwertung im Angriff, in der Abwehr nicht konsequent genug und dadurch haben es dann auch unsere Torhüter schwer, ins Spiel zu kommen. Es soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass Glinde/Reinbek 2 eine klasse Leistung abgeliefert hat und damit verdient 2 Punkte aus Lentföhrden entführt hat. Das ist im Übrigen der SG Glinde/Reinbek – 1.Herren – Handball (dem späteren Meister und Landesligaaufsteiger) letzte Saison nicht gelungen.

Wir müssen in dieser kurzen Trainingswoche an unseren Defiziten arbeiten und diese möglichst abstellen, denn schon Samstag wartet ein ziemlich dickes Brett auf uns. Auswärts geht es um 18 Uhr gegen den TSV Travemünde und damit gegen den Drittplatzierten der letzten Saison.

Tore: Pascal 8, Lukas 6, Michi 4/2, Malte P. 3, Steven 3, Alex 2, Paddy 2, Flo 1

2. Spieltag: SC Nahe 08 vs. HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden 28:28 (16:14)

Liebe Fans und Freunde,

es gibt so Spiele, da möchte man danach nicht mehr drüber reden. Oder schreiben. Oder nachdenken. Das Spiel gegen den SC Nahe 08 vom vergangenen Wochenende ist so eins. Grund dafür ist leider einmal wieder die letzte Spielminute. Auch in der letzten Saison gab es einzelne Spiele in denen wir eigentlich schon wie der sichere Sieger aussahen, aber im entscheidenden Moment den Ball unserem Gegner überreichten. Mit Schleife drum. Anstatt uns festmachen zu lassen. Oder aufs Tor zu werfen. Oder ins Aus. Oder auf die Tribüne. Aber fangen wir von vorne an.

Wir kamen mit gut besetztem Kader nach Nahe, lediglich Michael Menke und 13-Tore-Mann Lukas Stattkus fehlten arbeitsbedingt. Dafür gab Pascal Schwarz sein Pflichtspieldebüt in dieser Saison (willkommen zurück!). Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Unsere 2:0 Führung konnte Nahe beim 3:3 ausgleichen und lag die erste Halbzeit meist mit 1-2 Toren vorne. Immer wenn sich für uns die Möglichkeit ergab auszugleichen oder in Führung zu gehen, unterliefen uns leichte Ballverluste. Aber auch Nahe spielte nicht aus einem Guss, weshalb keine Mannschaft aus den Fehlern des Gegners Kapital schlagen konnte. Unsere Abläufe im Angriff funktionierten diesmal auch nicht so gut, so dass wir in die Halbzeit mit einem Rückstand von 16:14 gingen.

Die zweite Halbzeit verlief ziemlich ähnlich wie die erste. Zeitweise konnten wir ausgleichen, meist lag allerdings Nahe knapp vorne ohne sich absetzen zu können. Gerade Nahes Linksaußen machte uns das ganze Spiel über das Leben schwer. Im Angriff kamen wir oft nur durch Einzelaktionen zum Torerfolg. Dennoch konnten wir in der 52. Minute zum 24:24 ausgleichen und nach drei torlosen Minuten später sogar mit 25:24 in Führung gehen. Zwei Minuten vor Schluss erzielt Paddy von außen in Unterzahl die 27:26 Führung und Pascal mopst im nächsten Angriff geschickt den Ball und erhöht per Tempo-Gegenstoß auf 28:26. In diesem Moment sind noch 45 Sekunden zu spielen. Sichere Nummer? Denkste.

Acht Sekunden später erhält Nahe einen Siebenmeter, den sie versenken. Nahe deckt nun offensiv, auf unseren Anwurf folgt ein Fehlpass, der direkt beim Gegner und postwendend im eigenen Tor landet. Zwei Sekunden vor Schluss erhalten wir noch einen Freiwurf in zentraler Position, der allerdings vom Block abgelenkt wird. Endstand 28:28.

Auf das ganze Spiel gesehen, geht das Unentschieden vollkommen in Ordnung. Wir waren nicht besser als unser Gegner. Aber wenn sich in der letzten Minute eine solche Möglichkeit bietet, den Sieg mitzunehmen, muss man zugreifen! Naja, Schwamm drüber, Haken drunter. Sonntag geht es zu Hause weiter gegen Glinde/Reinbek 2. Anpfiff ist um 16:45 Uhr in Lentföhrden. Ziel muss es sein, kurz vor Schluss so hoch zu führen, dass selbst wir die Nummer nicht mehr vergeigen können. 🙈

Tore: Pascal 5, Uecki 5/1, Flo 4, Paddy 4, Malte P.3/2, Ole 3, Mark 3, Malte R. 1