10. Spieltag – TSV Ellerau vs. 1. Damen

Wenn wir am Ende eines Spiels mit erhobenem Haupt aus der Halle gehen können und somit das Beste aus unseren eigenen Möglichkeiten gemacht haben, können wir trotz Niederlage von einem guten Abschluss unserer verkorksten Hinrunde sprechen.

Am vergangenen Samstag waren wir zum Spitzenreiter und letztjährigen Aufstiegsverweigerer nach Ellerau gereist. Die Aufgabe gegen einen vermeidlichen Landesligisten konnte schwerer nicht sein, da wir aufgrund von Krankheiten und Urlauben mit nur 8 Spielerinnen angetreten sind. Von daher war unser Matchplan ein relativ einfacher; Vorne lange spielen und klare Chancen nutzen; Hinten gut zupacken und die Räume gut verdichten.

Gestützt auf einer überragenden Torhüterleistung von Bobbel haben wir so eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der wir die erstaunlich vielen Schwächephasen von Ellerau immer wieder eiskalt ausgenutzt haben. Ein Halbzeitstand von 9 zu 10 war das mehr als positive Zwischenergebnis.

Das wir im Verlauf der zweiten Halbzeit die gute Abwehrarbeit und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor nicht mehr aufrecht halten konnten, lag vor allem an den fehlenden personellen Alternativen von der Bank. Ellerau zeigte nun zumindest Phasenweise, dass sie eine Spitzenmannschaft mit höheren Ambitionen sind. Gerne hätten wir zum Schluss mit einer einstelligen Differenz das Spiel verloren, doch der letzte Ball konnte nicht im Tor untergebracht werden. Somit endete das Spiel mit 16 zu 26. Am Anschluss wartete dann unser verspätetes Weihnachtsessen auf uns, die wir im Feuerstein in Kaltenkirchen durchgeführt haben.

Es war für uns ein guter Samstag, der uns für die Rückrunde immer noch Hoffnung gibt, aus einer geschlossenen Teamleistung auch sportlichen Erfolg zu generieren. Unser Team gibt nicht auf!

Unsere Mannschaft gegen TSV Ellerau:
3 Yasmina Mfakker
7 Nadine Kleefeldt (4/2)
8 Rika Jeschke (4)
9 Skaja Hartmann
12 Lea Behrmann (2)
13 Kristin Eggert (6)
15 Jasmin Schümann
16 Janina Riehl

9. Spieltag – 1. Damen vs. MTV Ahrensbök

Nach dem wir am 8. Spieltag das letzte Spiel in 2017 an den erweiterten Kader der Frogs-Ladies aus Henstedt-Ulzburg abgegeben haben und es somit keinen Grund für einen Bericht gab, startete das Jahr 2018 am vergangenen Sonntag gegen den MTV Ahrensbök.

Ein Spiel, welches den bisherigen Saisonverlauf hätte nicht besser zusammenfassen können. Trotz positiver Körpersprache schaffen wir es über weite Strecken eines Spiels nicht, den richtigen Zugriff auf den Gegner zu bekommen. Sowohl den Beginn der ersten als auch der zweiten Halbzeit haben wir grundlegend verschlafen und mussten jeweils einer Hypothek von -4 Toren hinterherlaufen. Trotz alledem wäre in diesem Spiel viel mehr möglich gewesen. Allein die Verwertung sämtlicher klarer Torchancen hätte für einen Sieg reichen können. Doch auch die mangelnde Chancenauswertung zieht sich bisher wie ein lästiges Kaugummi durch die gesamte Saison.

Unserer noch jungen Mannschaft fehlt es unterm Strich an Erfahrung und an Selbstvertrauen, den letzten und entscheidenden Schritt zu gehen. Doch wir geben nicht auf, gehen diesen schweren Weg weiter gemeinsam…Schulter an Schulter. Denn man kann dieser Mannschaft den Spaß am Handball und die mannschaftliche Geschlossenheit nicht absprechen. Egal wie die Saison auch weiter verläuft, mit erhobenem Haupt stellen wir uns jeder Aufgabe.

Unsere Mannschaft gegen MTV Ahrensbök:
3 Yasmina Mfakker (1)
6 Vanessa Natalie Lepthien
7 Nadine Kleefeldt (9/6)
8 Rika Jeschke (2)
9 Skaja Hartmann (2)
10 Johanna Storjohann (1)
11 Luisa Behrens (1)
12 Lea Behrmann (2)
13 Kristin Eggert (4)
14 Finja Carina Plaeschke
16 Janina Riehl

7. Spieltag – GH Lübeck 1876 vs. 1. Damen

Am vergangenen Wochenende machten wir uns auf die Reise nach Lübeck, wo uns die ebenfalls noch sieglose Mannschaft des GH Lübeck 1876 empfing. Die Vorzeichen waren bereits vor der Partie klar, es musste endlich der erste Saisonsieg her.

Wie so oft haben wir den Anfang des Spiels gründlich verschlafen und liefen in weiten Teilen der ersten Halbzeit einem 4-Tore-Rückstand hinterher. Vor allem haben wir die starke Rückraumrechtsspielerin nicht an einfachen Toren hindern können. Durch verschiedene Umstellungen der Abwehr und einem konsequenterem Torabschluss konnten wir aber mit einem 10 zu 11 in die Kabine gehen.

Die 2. Halbzeit entwickelte sich lange zu einem offenen Schlagabtausch, in dem wir aber mehr als den zwischenzeitlichen Ausgleich nicht erreichen konnten. In diesen Phasen merkte man unser noch jungen Mannschaft die fehlende Erfahrung und Abgeklärtheit an. Zu hektische und unplatzierte Torabschlüsse sowie Ungenauigkeiten in der Abwehr ließ unserem Gegner immer wieder einen Vorsprung herausspringen. Am Ende sollte es einfach nicht sein und GH Lübeck hat das Spiel durchaus verdient für sich entscheiden können.

Nun treffen wir am 10.12. im Derby auf die 3. Mannschaft aus Henstedt-Ulzburg. Uns allen ist klar, dass es sich hierbei um unser „Endspiel“ handelt. Hoffen wir das Beste!

Zum Schluss geht ein Dank an Tini, die uns trotz vorherigem Spiel der 2. Damen (durchgespielt auf dem Feld) als Torhüterin unterstützt hat.

Unsere Mannschaft gegen GH Lübeck 1876:
3 Yasmina Mfakker (1)
6 Finja Carina Plaeschke
7 Nadine Kleefeldt (8/4)
8 Rika Jeschke (3)
9 Skaja Hartmann
10 Johanna Storjohann
11 Luisa Behrens
12 Lea Behrmann (4)
13 Kristin Eggert (5)
17 Tini Haase

6. Spieltag – 1. Damen vs. TSV Ratekau

Manchmal ist es auch noch „am Tag danach“ schwer, das Erlebte eines Handballspieles sachlich zu verarbeiten und möglichst emotionslos in einen Bericht zu bekommen.

Sicherlich konnten wir über weite Strecken der ersten Halbzeit nicht unseren besten Handball auf die Platte bringen und haben zum Teil klare Torchancen nicht konsequent genutzt. Auch an unserem bedingungslosen Einsatz in der Abwehr müssen wir noch arbeiten. Trotzdem haben wir nie aufgesteckt und konnten nach 51 Spielminuten auf 15 zu 16 verkürzen. Ab vor allem diesem Zeitpunkt haben mehrere „diskussionswürdige“ Pfiffe der Spielleitung das Spiel zu Gunsten des Gastes entschieden. Leider konnten wir uns davon nicht erholen und mussten uns am Ende viel zu deutlich mit 16 zu 22 geschlagen geben.

Es bleibt festzuhalten, dass dieser Bericht in keinem Fall die Leistung des TSV Ratekau schmälern oder schlecht machen soll. Unser Gegner hat es an diesem Tag mit einem kleinen Kader geschafft, die zwei Punkte mitzunehmen. Dies ist das, was schlussendlich zählt!

Nun gilt es sich schnell wieder aufzurichten, um am Wochenende in Lübeck wieder anzugreifen.

Unsere Mannschaft gegen TSV Ratekau:
2 Alisia Arzu Sagular
3 Yasmina Mfakker (4)
5 Maje Franzen
6 Finja Carina Plaeschke
7 Nadine Kleefeldt (6/3)
8 Rika Jeschke
9 Skaja Hartmann
10 Johanna Storjohann (3)
11 Luisa Behrens
12 Lea Behrmann (1)
13 Kristin Eggert (2)
15 Jasmin Schümann
16 Janina Riehl

5. Spieltag – HSG Holsteinische Schweiz 2 vs. 1. Damen

Nach dem wir am 4. Spieltag nach Neustadt gefahren sind, lag an diesem Wochenende eine ähnlich weitere Reise vor uns. Das Ziel war Malente und damit der Vorjahresmeiste der Regionsliga, die HSG Holsteinische Schweiz 2.

Wir konnten die kurze Herbstpause nutzen, um unseren Neuzugang Johanna in unsere Abläufe zu integrieren. Dies war bei einem Kader von 8 Spielerinnen (ohne Torwart) auch dringend erforderlich. Wie bereits gegen Schwarzenbek hat sich Lea bereiterklärt, die Rolle der Nummer 1 zu übernehmen und um es vorweg zu nehmen, mit einigen Paraden in bester Torhüterinnenmanier hat sie diese Aufgabe sehr gut umgesetzt.

Trotz des scheinbar übermächtigen Gegners (Vorjahresmeister, 13er-Kader vor Ort) haben wir uns in der Kabine auf altbewährte Tugenden verständigt: <b>positive</b> Körpersprache, <b>positive</b>Ausstrahlung und <b>positiver</b>Zusammenhalt. Unabhängig vom Ergebnis und der schwindenden Kräfte haben wir dies im kompletten Spiel hervorragend umgesetzt. Zu Beginn der beiden Halbzeit haben wir jeweils 10 bis 15 Minuten richtig stark dagegengehalten. In der 2. Halbzeiten  fehlte uns mehr und mehr Fortune im Abschluss. So hätte das Endergebnis auch ein wenig freundlicher ausgesehen. Sei’s drum, 13 zu 30.

Auch wenn es nach der höchsten Saisonniederlage etwas bizarr klingt, so haben wir doch vieles in diesem Spiel richtig gemacht und können mit dieser Leistung den bevorstehenden Aufgaben positiv entgegensehen. In den kommenden Wochen werden wir die ersten Punkte auf der Habenseite einfahren, daran besteht kein Zweifel.

Unsere Mannschaft gegen HSG Holsteinische Schweiz 2:
1 Lea Behrmann
2 Alisia Arzu Sagular (2)
3 Yasmina Mfakker
7 Nadine Kleefeldt (3/1)
8 Rika Jeschke (2)
10 Johanna Storjohann (1)
11 Luisa Behrens
13 Kristin Eggert (5)